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Seltos - Ein pfiffiges Familienauto
„Mit dem Seltos will Kia künftig auch bei uns im Boom-Segment der handlichen SUV mitmischen. Dafür gibt es den Look der Elektromodelle, unter dem Blech aber klassische Kost und erfreulich familienfreundliche Preise“, lobt „autoBILD“ (Ausgabe 22/2026) nach einer ersten Testfahrt mit dem neuen Modell.
Die Koreaner würden vor allem auf das Design ihrer Elektro-Popper setzen und den 4,43 Meter langen Seltos genauso kleiden wie den EV2 oder den EV3. Auch hier gebe es einen kantigen Auftritt, die knochenförmige, diesmal natürlich offene Kühlermaske und die markanten Scheinwerfer - selbst wenn unter dem Blech ein Benzintank montiert ist statt einer Batterie.
„Auch innen kann man bei dem koreanischen Herausforderer ein bisschen durcheinander kommen. Schließlich sieht das Cockpit ebenfalls stark nach EV aus. Hier wie dort gibt es den großen Bildschirm bis weit über die Mittelkonsole, auf dem die Kia-KI in allen Dingen des Alltags berät und jede Menge Apps einspielt. Und genau wie im EV2 gibt es für analoge Zeitgenossen trotzdem noch jede Menge Schalter und Tasten - bis hin zum Wählhebel der Automatik“, berichtet das Magazin.
Zu der bei 2,69 Metern Radstand ganz soliden Beinfreiheit kämen bekannte Finessen wie die auch von hinten gut erreichbare Verstellung des Beifahrersitzes oder reichlich USB-Ports. Eine um stolze 24 Grad verstellbare Neigung der Rücklehne ermögliche wahlweise komfortables Reisen oder schaffe hinten Platz wie im Kofferraum eines Kombis. „Nicht umsonst passen 536 Liter hinter die natürlich elektrisch aufschwingende Klappe.“
Magnetspule oder Zündfunke - selbst das Losfahren sei im Seltos ein bisschen irreführend. Dann das handliche SUV starte flüster-leise, aber erfreulich zackig, weil rein elektrisch. Denn es gebe den Kia auch als Hybrid (mit 154 PS Systemleistung für den Fronttriebler und 178 PS für den Allradler). Alternativ - und vor allem direkt zum Start - biete Kia auch einen reinen Benziner an. Dann bekomme der Vierzylinder einen Turbo, die Leistung klettere auf 180 PS, das maximale Drehmoment liege bei 265 Nm. Der Sprint von 0 auf 100 gelinge im besten Fall in 8,8 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liege bei 208 km/h.
„Damit ist der Benziner nicht nur stärker und obendrein die günstigere Wahl, sondern klingt auch noch besser und macht den Kia doch plötzlich wieder zum Hitkandidaten. Bemerkenswert dabei: Beide Modelle gibt es auch mit Allrad, den sich viele Konkurrenten wie Opel Mokka oder Ford Puma inzwischen verkneifen“, betont „autoBILD“. Kia dagegen habe dafür extra eine elektrische Hinterachse entwickelt. Und genau wie bei den Elektroautos könne man auch den Akku des Hybrids als Powerbank anzapfen.
Kia ziele mit dem Seltos mitten in den Markt und biete ein ebenso pfiffiges wie praktisches Familienauto. „Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn der Seltos nicht bald zum Hitkandidaten in den deutschen Städten wird.“ (konjunkturmotor.de - Redaktionsdienst, KK, Juni 2026)
Verbrauchs- und Emissionswerte nach WLTP:
kombinierter Kraftstoffverbrauch: 6,9 l/100km, CO2-Ausstoß: 156 g/km, CO2-Klasse: F
kombinierter Kraftstoffverbrauch: 7,0 l/100km, CO2-Ausstoß: 158 g/km, CO2-Klasse: F
kombinierter Kraftstoffverbrauch: 7,5 l/100km, CO2-Ausstoß: 169 g/km, CO2-Klasse: F
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