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Picanto - Auf Langlebigkeit ausgelegt
Der Kia Picanto biete Zuverlässigkeit und eine lange Garantie, auch wenn er alles andere als ein Schnäppchen sei. Das meint „autoBILD“ (Ausgabe 22/2026) nach einem Fahrtest. Er sei vor allem solide und auf Langlebigkeit ausgelegt.
Sein Antrieb ohne Turbolader und Ladeluftkühler gelte als robust und langlebig. Wer also auf Durchzug und die damit verbundene Beschleunigung verzichten kann, habe hier in die Zukunft investiert. „Durchzugsstark ist der Picanto wirklich nicht. Gibt man ihm auf gerader Strecke aber etwas Zeit, kann der Kleine - gut gedämmt und ohne akustisches Aufsehen - bis zu 162 km/h schnell werden. Bis dahin führt der Fahrer den Hebel der Handschaltung leichtgängig durch die Gassen. Das lässt flotte Gangwechsel im Stadtbetrieb zu und vermeidet erhöhten Verschleiß“, berichtet das Magazin. Nach „autoBILD“-Messungen genehmigte sich der Dreizylinder 6,0 Liter auf 100 Kilometer aus dem 35-Liter-Tank. Das sei keine Meisterleistung, bedeute aber, dass der Fahrer erst nach 583 Kilometern wieder an die Zapfsäule müsse.
Über die Distanz sitze man in der getesteten GT-Line - und das dürfe durchaus als Vorteil gelten - in passablen Sportsitzen, die vernünftigen Seitenhalt böten und auch auf längeren Strecken nicht für Ungemach sorgten.
Insgesamt sei das Raumangebot für alle Größen in Reihe eins passabel. Der Kofferraum biete bei aufrechter Rückbanklehne klassenübliche 255 Liter Stauraum. Wird alles flach gelegt, entständen 1010 Liter. Positiv: Die umgelegte Rückbank bilde keine Stufe und ergebe eine nahezu ebene, leicht ansteigende Ladefläche. Mit insgesamt 427 Kilogramm Zuladung kann der Picanto ordentlich beladen werden. Auf Anhängelasten müsse der Fahrer allerdings verzichten - sie seien für den Kleinwagen nicht vorgesehen. Das bedeute auch: keine Stützlast, Fahrräder würden sich also nicht auf einem Träger am Heck transportieren lassen.
„Erfreulich ist, dass das im Picanto verbaute Hartplasik sauber verarbeitet ist und kaum Störgeräusche entstehen, etwa beim Überfahren von Kopfsteinpflaster oder schlechten Straßen“, heißt es in dem Bericht. Die Lenkung sei nicht besonders kommunikativ, führe den Wagen aber dennoch bei guter Traktion präzise ums Eck.
Das Smartphone lasse sich kabellos mit dem System verbinden, sodass Android Auto oder Apple CarPlay genutzt werden können. Hinzu kämen Live-Dienste für Wetter und Parken.
„Wer auf die sportliche Attitüde der GT-Line sowie auf zahlreiche Assistenzsysteme wie Frontkollisionswarner mit Abbiegefunktion, aktiven Totwinkel-Assistenten, Querverkehrswarner hinten mit Notbremsfunktion und sechs Airbags verzichtet, zahlt statt 21 750 lediglich 17 590 Euro. Alle Picanto erfreuen mit sieben Jahren Garantie, zwölfjähriger Garantie gegen Durchrostung, niedrigen Versicherungsklassen und akzeptabler Kfz-Steuer von 101 Euro im Jahr. Das klingt bezahlbar“, so „autoBILD“.
Verbrauchs- und Emissionswerte nach WLTP:
kombinierter Kraftstoffverbrauch: 5,8 l/100km, CO2-Ausstoß: 131 g/km, CO2-Klasse: D
kombinierter Kraftstoffverbrauch: 5,9 l/100km, CO2-Ausstoß: 134 g/km, CO2-Klasse: D
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